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ver.di trauert um Detlef Hensche

ver.di trauert um Detlef Hensche

Source: Verdi – Vereinten DienstleistungsgewerkschaftHensche wurde 1938 in Wuppertal geboren und studierte später Rechts- und Staatswissenschaften. Sein Studium schloss er 1966 ab, 1972 wurde er promoviert. Seine gewerkschaftliche Laufbahn begann mit dem Einstieg als wissenschaftlicher Referent am wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Institut des Deutschen Gewerkschaftsbundes, DGB. Später leitete er die Abteilung Gesellschaftspolitik beim DGB-Bundesvorstand.
Mitte der 1970er Jahre führte ihn sein Weg zum Hauptvorstand der IG Druck und Papier, wo er 1983 auf die Position des stellvertretenden Vorsitzenden mit Zuständigkeit für die Tarifpolitik rückte. Dort wurde er dann für viele Jahre zur prägenden Persönlichkeit der später mit der Gewerkschaft Kunst zur IG Medien – Druck und Papier, Publizistik und Kunst fusionierten Gewerkschaft. Seine Amtszeit ist vor allem mit dem erfolgreichen Kampf um die 35-Stunden-Woche verbunden. 1992 wurde Hensche zum Vorsitzenden der IG Medien gewählt. Mit der Fusion von IG Medien, DPG, HBV, ÖTV und DAG zu ver.di im Jahre 2001 trat Hensche nicht mehr zur Wahl an.
Neben seinen gewerkschaftlichen Aufgaben machte er sich unter anderem auch als Mitherausgeber der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ publizistisch verdient. Frank Werneke: „Der Tod von Detlef Hensche reißt eine große Lücke.“

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