Source: Universitat Hamburg27. Oktober 2023, von Newsroom-Redaktion
Foto: UHH/ZfW
In den Vorlesungen geht es um die Produktion und Rezeption von Wissen und wie Geschlecht, Alter, Herkunft und andere Aspekte darauf Einfluss haben.
Wer produziert in unserer Gesellschaft Wissen, wer hat Zugang? Wer bewahrt oder lehrt es – und wer nicht? Und was hat das Geschlecht mit all dem zu tun? Das beleuchten Forschende der Universität Hamburg sowie eingeladene Forschende in der neuen Ringvorlesung „Gendering Knowledge: Intersektionale Perspektiven auf Wissen“.
Die wechselseitige Beziehung von Gender und Wissen ist allgegenwärtig – z. B. in der Sprache, der Literatur oder Kunst, in den Medien, in der Geschichtsschreibung, in der Politik, im Gesundheitswesen oder in der Arbeitswelt. In den Vorlesungen soll die Produktion und Rezeption von Wissen intersektional, d. h. in Bezug auf das Zusammenwirken verschiedener Ebenen betrachtet werden. Neben Geschlecht kommen dabei auch Aspekte wie Sexualität, Herkunft, Klasse, Alter und Behinderung in den Blick. In den Vorträgen wird der Frage nachgegangen, welches Wissen über diese Aspekte in den verschiedenen Bereichen und historischen Kontexten vorausgesetzt wird und wie im Zusammenhang damit ein jeweils spezifisches Wissen über sie entsteht.
Konzipiert von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern
Die Ringvorlesung wurde konzipiert von Juniorprofessorinnen und –professoren in Zusammenarbeit mit der Dekanin der Fakultät für Geisteswissenschaft, Prof. Dr. Silke Segler-Meßner. Die Vorlesungen starten am 2. November 2023 und finden immer donnerstags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal C statt. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Frauengeschichte“ wird Prof. Segler-Meßner zusammen mit Prof. Dr. Natalia Filatkina vom Institut für Germanistik halten.
