Source: Bundesministerium fur Wirtschaft und EnergieParallel zum Aufbau lokaler Erzeugungsanlagen muss Deutschland künftig grünen Wasserstoff als klimafreundlichen Energieträger aus dem Ausland importieren, um den Bedarf zu decken. Gleichzeitig entstehen mit dem Aufbau einer internationalen Wasserstoffwirtschaft Exportchancen, denn deutsche Unternehmen nehmen bei Wasserstofftechnologien weltweit eine Spitzenposition ein.
Das BMWK hat dazu im Oktober 2021 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderrichtlinie zur finanziellen Unterstützung internationaler Wasserstoffprojekte veröffentlicht. Die Richtlinie ist eine Maßnahme der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) der Bundesregierung und wird aus Mitteln des Konjunkturpaketes finanziert. Der Schwerpunkt liegt in der Abdeckung von Finanzierungslücken von aktuell noch nicht wirtschaftlichen Investitionsvorhaben mit Referenzcharakter und begleitender Forschung mit einem Zuschuss bis zu 15 Millionen Euro. Das BMWK fördert damit den Aufbau von Erzeugungsanlagen von grünem Wasserstoff und seinen Derivaten sowie das Speichern, den Transport und die integrierte Anwendung von Wasserstoff außerhalb der EU und den EFTA-Staaten. Damit unterstützt die Maßnahme den internationalen Markhochlauf von grünen Wasserstoff und den Einsatz deutscher Technologien im Ausland. Zugleich legt sie die Grundlage für den künftigen Import von Wasserstoff.
Aus der Förderrichtlinie sind bereits zahlreiche Projekte hervorgegangen, darunter Oshivela in Namibia und HyDSerbia in Serbien.
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Förderrichtlinie für internationale Wasserstoffprojekte
