Source: Federal Office for Information Security
BSI-Zertifizierung erleichtert Weg in die IT-Sicherheit
Ort Bonn/NürnbergDatum 19.10.2023
Quelle: © vladimircaribb / Adobe StockIm Rahmen der IT-Sicherheits-Fachmesse it-sa Expo&Congress hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zwölf IT-Sicherheits-Zertifikate vergeben. Das BSI hat die Aufgabe, Zertifizierungen von IT-Produkten, -Komponenten und –Systemen durchzuführen. Die unabhängige Prüfung durch das BSI weist Vertraulichkeit, Authentizität und Verfügbarkeit transparent nach.
Zehn Zertifizierungen nach IT-Grundschutz
Mit dem IT-Grundschutz-Zertifikat des BSI können Unternehmen und Institutionen unter anderem belegen, dass bei ihnen ein funktionierendes IT-Sicherheitsmanagement vorhanden ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Im Rahmen der IT-Sicherheitsmesse it-sa Expo&Congress in Nürnberg hat das BSI in der vergangenen Woche mehrere IT-Grundschutz-Zertifikate vergeben. So hat das Land Nordrhein-Westfalen für die zentrale Produktions- und Service-Stelle (ZPS) im Rechenzentrum der Finanzverwaltung ein IT-Grundschutz-Zertifikat des BSI erhalten. Die Zertifizierung umfasst die IT-Infrastruktur mit den zentralen fachlichen Basisdiensten und -anwendungen der ZPS am Standort Düsseldorf. Die it-sa Gastgeberstadt Nürnberg erhielt das Zertifikat für die IT-Komponente „Netzübergang zum Verbindungsnetz des Bundes“. Zu den Unternehmen, deren Produkte oder Dienstleistungen ebenfalls nach dem IT-Grundschutz des BSI zertifiziert wurden, zählen die sector27 GmbH, die noris network AG, die DATANET GmbH, die PwC Cyber Security Services GmbH, die Thüringer Netkom GmbH, die centron GmbH, die GEMINI DIRECT marketing solutions GmbH und die DB Schenker in Deutschland.
Zwei Zertifizierungen nach Technischen Richtlinien des BSI
Neben der Zertifizierung im Hinblick auf IT-Sicherheitseigenschaften bietet das BSI auch eine Zertifizierung nach Technischen Richtlinien (TR) an. Diese wird notwendig, wenn über die Realisierung bestimmter Sicherheitseigenschaften hinaus die Erfüllung funktionaler Anforderungen für den Betrieb eines IT-Produktes oder -Systems gefordert ist. In besonderem Maße gilt dies für IT-Produkte und -Systeme, die für den Einsatz in sicherheitskritischen Bereichen der Bundesrepublik Deutschland vorgesehen sind. Anforderungen an die elektronische Fälschungssicherheit, Betriebszuverlässigkeit oder Interoperabilität stehen dabei im Vordergrund.
In diesem Zusammenhang erhielt die Bundesdruckerei GmbH eine Zertifizierung nach der Technischen Richtlinie BSI-TR 03105 für die im Auftrag des BMI entwickelte Komponente „Smart-eID Applet“. Die TR formuliert die Anforderungen an die Interoperabilität des elektronischen Personalausweises. Mit der BSI-Zertifizierung wird die Speicherung von Identitätsdaten auf dem Smartphone möglich. Nach der einmaligen Ableitung der Identitätsdaten von einem Personalausweis, elektronischen Aufenthaltstitel oder der eID-Karte für Unionsbürger können digitale Bürgerdienste, wie etwa KFZ-Zulassungen oder BAFöG-Anträge, über den Online-Identitätsnachweis mit der Ausweis.App bald genutzt werden, ohne dass – wie bisher – zunächst das physische Dokument ausgelesen werden muss.
Neben der Bundesdruckerei GmbH erhielt auch die Rhenus Docs to Data GmbH ein BSI-Zertifikat nach einer Technischen Richtlinie: Die BSI-TR 03138 definiert die technischen Voraussetzungen für das so genannte ersetzende Scannen. Bei der digitalen Erfassung von Papierbelegen ist die Aufbewahrung der Originale mit großem Aufwand verbunden. Beim ersetzenden Scannen wird das elektronische Abbild des Belegs aufbewahrt, sodass die papiernen Originale vernichtet werden können. Die Produktentwicklung nach der Technischen Richtlinie des BSI ermöglicht eine zuverlässige, rechts- und IT-sichere technische Realisierung des ersetzenden Scannens.
Zertifikatsübergabe an die sector27 GmbH
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v.l.n.r.: Matthias Intemann (BSI), Jens Tintrup (sector27 GmbH), Harald Kiy (sector27 GmbH), Martin Teslinski (sector27 GmbH), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die norris network AG
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v.l.n.r.: Matthias Intemann (BSI), Joachim Astel (noris network AG), Florian Sippel (noris network AG), Markus Laube (noris network AG), Bernhard Göth (noris network AG), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an das Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen
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v.l.n.r.: Matthias Intemann (BSI), Beate Becker (Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die DATANET GmbH
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v.l.n.r.: Matthias Intemann (BSI), Sven Lanzerath (DATANET GmbH), Johannes Schild (DATANET GmbH), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die Stadt Nürnberg
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v.l.n.r.: Matthias Intemann (BSI), Uwe Schmalfeld (Stadt Nürnberg), Albert Roesch (Stadt Nürnberg), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die Thüringer Netkom GmbH
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v.l.n.r.: Sandro Amendola (BSI), Stefanie Fuchs (Thüringer Netkom GmbH), Karsten Kluge (Geschäftsführer Thüringer Netkom GmbH), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die PwC Cyber Security Services GmbH
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v.l.n.r.: Sandro Amendola (BSI), Derk Fischer (PwC Cyber Security Services GmbH), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die Rhenus Office Systems GmbH
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v.l.n.r.: Christian Beier (Rhenus Office Systems GmbH), Thomas Hoppe (Rhenus Office Systems GmbH), Bora Yilidiz (Rhenus Office Systems GmbH), Sandro Amendola (BSI), Gerrit Leuchs (Rhenus Office Systems GmbH), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die Bundesdruckerei
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v.l.n.r.: Claudia Plattner (BSI-Präsidentin) und Stefan Hofschen (Bundesdruckerei) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die GEMINI DIRECT
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v.l.n.r.: Sandro Amendola (BSI), Thomas Neubacher (GEMINI DIRECT), Peer Reymann (Auditor), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
Zertifikatsübergabe an die DB Schenker in Deutschland
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v.l.n.r.: Sandro Amendola (BSI), Ralf Többe (DB Schenker in Deutschland), Gabriele Töllner (DB Schenker in Deutschland), Yona Raekow (BSI) Quelle: BSI
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