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Förderungen für Forschung zu Inflation und Impfbereitschaft

Förderungen für Forschung zu Inflation und Impfbereitschaft

Source: Universitat Hamburg27. Juli 2023, von Christina Krätzig
Foto: CC0
Wie berichten Medien über die Inflation? Das untersucht eines der jetzt geförderten Projekten. In einem anderen geht es beispielsweise um den Einfluss dreidimensionaler Raummodelle auf Austauschprozesse in Teams.

Eine neue Förderlinie ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle zwischen digitalen Methoden- und Fachwissenschaften weiter zu entwickeln. In der ersten Runde werden sechs Cross-Disciplinary Labs mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen gefördert.
Die Einführung und Weiterentwicklung digitaler Methoden in der Wissenschaft ist das Ziel des 2022 gegründeten „House of Computing and Data Science“ an der Universität Hamburg. Dort werden Forschende bei der Nutzung neuartiger, digitaler Werkzeuge unterstützt.
In den neuen, dort angesiedelten Cross-Disciplinary Labs untersuchen beispielsweise das Hamburg Center for Health Economics gemeinsam mit den Fakultäten für Geisteswissenschaften und für Betriebswirtschaft öffentliche Debatten zur Impfbereitschaft und analysiert diese mittels Methoden des maschinellen Lernens. Forschende der MIN-Fakultät und der WiSo-Fakultät arbeiten gemeinsam an einem Projekt, in dem sie große Textmengen nach inflationsspezifischen Äußerungen durchleuchten. Dabei nehmen sie auch Inflationsnarrative in den Medien unter die Lupe.
Die interdisziplinäre Forschung in den CDLs wird für den Zeitraum von … Jahren mit maximal … Euro unterstützt. In dieser Förderlinie können auch bereits anderweitig geförderte Projekte berücksichtigt werden, um eine höhere Reichweite, eine bessere Vernetzung und erweiterte Service- und Beratungsleistung seitens des Methodenkompetenzzentrum zu gewinnen. Andersherum wird von den Projekten erwartet, dass Erfahrungen im Sinne einer nachhaltigen Forschung mit dem Methodenkompetenzzentrum geteilt werden, damit künftige Projekte von dem entwickelten Know-how profitieren können.
Bisher konzentrieren sich die Methodenwissenschaften eher auf die Formalisierung und Automatisierung sich wiederholender Aufgaben bei der Verarbeitung von Daten, während Forschende in der Praxis immer wieder vor neuartigen Problemen stehen, bei denen standardisierte Lösungen nicht greifen. Häufig wissen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht, was neuartige Technologie für ihre Fragestellungen leisten kann – und sie brauchen Unterstützung bei der Interpretation automatisch generierte Ergebnisse. Ziel der Arbeit In den Cross-Disciplinary Labs ist eine Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Augenhöhe. 
Das „House of Computing and Data Science“ und die Cross-Disciplinary Labs werden aus Mitteln der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder finanziert.

  

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