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Wissenschaft als Motor der Stadtentwicklung

Wissenschaft als Motor der Stadtentwicklung

Source: Universitat Hamburg12. Juni 2023, von Christina Krätzig
Foto: UHH/Dingler
Zu den spannenden Neubauten in der Science City Hamburg Bahrenfeld gehört beispielsweise das Center for Free-Electron Laser Science CFEL. Das Kompetenzzentrum für Forschung an Lichtquellen der neuesten Generation wurde von der Universität Hamburg, dem DESY und der Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam gegründet.

Es ist eines der ambitioniertesten städtebaulichen Projekte in Hamburg: die Entwicklung eines ganz neuen Stadtteils in Hamburg-Bahrenfeld. In der Science City sollen bis 2040 internationale Spitzenforschung, universitäre Ausbildung und innovative Unternehmen mit lebendigen Wohnquartieren, Sport-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten verbunden werden.
Lange war das direkt am Volkspark Altona gelegene Gelände in Hamburg als „DESY-Gelände“ bekannt, später dann als Forschungscampus Bahrenfeld. Heute heißt es Science City Hamburg Bahrenfeld. Tatsächlich ist das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY weiterhin vor Ort, doch längst hat auch die Universität Hamburg Einzug gehalten mit zwei ihrer vier Exzellenzcluster („CUI: Advanced Imaging of Matter“ und „Quantum Universe“), ihrem Institut für Experimentalphysik, dem Institut für Laserphysik sowie mehreren Biologie-Instituten. Mehr als 5.000 Studierende werden von den modernen Hörsälen und Laboren profitieren, die dort entstehen.
Erklärtes Ziel der Stadt ist es, auf dem insgesamt 125 Hektar großen Gelände neben den großen Playern – wie der Universität und DESY, der European X-Ray Free-Electron Laser GmbH, dem Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie und dem European Molecular Biology Laboratory – auch forschungsbasierte Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen anzusiedeln. Der enge Austausch von Wissenschaft und Unternehmen soll die Entstehung einer lebendigen und attraktiven Gründungsszene befördern. 
Direkt am Volkspark entstehen die „Quartiere am Volkspark“
Grundsätzlich zeichnen sich Science Cities durch die Kombination von Forschen, Lernen, Arbeiten und Leben aus. Bekannte deutsche Science Cities existieren etwa in Berlin (Technologiepark Adlershof) oder in München (Garching Science City).
Ein Autobahndeckel über der A7 und die Verlagerung der Hamburger Trabrennbahn in den Stadtteil Horn werden im Hamburger Westen den Bau von rund 3.000 neuen Wohnungen, zwei Schulen, Sport- und Spielangeboten sowie öffentlichen Treffpunkten und Plätzen ermöglichen. Mit Schulen und Kitas, Einkaufsmöglichkeiten sowie einem Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr bekommen sie auch die nötige Infrastruktur.
Verantwortlich für die Entwicklung des Geländes ist die Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH, eine hundertprozentige Tochter der städtischen HafenCity Hamburg GmbH. Mit der Entwicklung der HafenCity, dem Grasbrook und des Billebogens – einem neuen Gewerbegebiet im Stadtteil Rothenburgsort – hat diese bereits Erfahrung bei der Umsetzung neuer Stadtteile. 2019 hat sie ein Zukunftsbild für die gesamte Science City vorgestellt.
 

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