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Hamburg-Vigoni Forum: „Europa wird so sein, wie Europa sein soll“

Hamburg-Vigoni Forum: „Europa wird so sein, wie Europa sein soll“

Source: Universitat Hamburg3. Mai 2023, von Claudia Sewig

Foto: Claudia Höhne

Der lettische Staatspräsident und Alumnus der Universität Hamburg, S.E. Egils Levits, hat die erste „Hamburger Rede zur Zukunft Europas“ gehalten.

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Prof. Dr. Markus Kotzur (l.) und Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren (m.) begrüßten auch den Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik, S.E. Oleksii Makeiev.

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Die Veranstaltung mit 200 Teilnehmenden fand im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg statt.

Foto: Claudia Höhne

Auf dem Panel diskutierten (v. l.) Ivo Belet, S.E. Oleksii Makeiev, Almut Möller und S.E. Egils Levits mit Prof. Dr. Ursula Schröder (IFSH) und Prof. Dr. Markus Kotzur (Universität Hamburg), die die Veranstaltung moderierten.

200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nahmen am Villa-Vigoni Forum der Universität Hamburg teil: Die erste „Hamburger Rede zur Zukunft Europas“ hielt der lettische Staatspräsident und Alumnus der Universität Hamburg, S.E. Egils Levits.
Einen Blick in das Europa der Zukunft werfend fasste Levits seine Perspektive als Wissenschaftler und die des Politikers mit zuversichtlichen Worten zusammen: „Europa wird so sein, wie Europa sein soll“. Am 24. Februar 2022 hatte er bereits an der Universität Hamburg sprechen sollen – doch an dem Tag begann der Angriffskrieg auf die Ukraine und Levits kehrte umgehend in sein Land zurück. Am 28. April 2023 konnten sein Besuch und die Rede nun endlich nachgeholt werden.
Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg, griff in bei seiner Begrüßung die Ereignisse auf: „Die vergangenen 14 Monate markieren eine Zeitenwende in der europäischen Politik, geprägt von den fundamentalen Fragen, wie sie das Forum umso mehr stellen und diskutieren will: Was und wie hält Europa angesichts dieses Angriffs auf einen souveränen europäischen Staat zusammen? Wie sieht die Zukunft Europas als Rechts- und Wertegemeinschaft aus, wie steht es um die strategische Souveränität Europas?“. An den Ehrengast gewandt sagte Heekeren: „Für eine große Rede zur Zukunft Europas braucht es große Europäerinnen und Europäer! Wer könnte insofern besser geeignet sein für die erste ‚Hamburger Rede zu Zukunft Europas‘ als Egils Levits?“
Was hält die EU zusammen?
In einer anschließenden Paneldiskussion, an der unter anderem S.E. Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in der Bundesrepublik,  Almut Möller, Staatsrätin und Bevollmächtigte der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund, und Ivo Belet, Senior Expert im Kabinett der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für Demokratie und Demografie, teilnahmen, wurde die Frage, was die Europäische Union angesichts der nationalen und internationalen Krisen zusammenhält, diskutiert.
Levits, geboren 1955 in Riga, besuchte ab 1973 das Lettische Gymnasium in Münster, nachdem seine jüdische Familie aus der Sowjetunion ausgewiesen worden war. Ab 1982 studierte er Rechtswissenschaft und ab 1986 Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg.
Die Rede Levits sowie ein kurzes Video der Veranstaltung werden in Kürze auf der Seite des Hamburg-Vigoni Forums veröffentlicht.

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