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Auf zarten Flügeln in den Frühling

Auf zarten Flügeln in den Frühling

Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland„Frühe Falter“ beobachten und im Naturgucker melden

Was ist dran am Insektensterben und wie hat sich der Winter auf die Bestände ausgewirkt? Anhand leicht zu erkennender Schmetterlingsarten wie Admiral, Aurorafalter und Kleiner Fuchs sammelt das NABU-Naturgucker-Monitoring „Frühe Falter“ hierzu Daten.

Zitronenfalter – Foto: Helge May

Kleiner Fuchs an Weidenkätzchen – Foto: Gerhard Kleinschrod/www.naturgucker.de

Admiral – Foto: Helge May

Im März hält der Frühling langsam Einzug und es zeigen sich erste Blüten in der Landschaft. Mit den steigenden Temperaturen lassen sich auch erste Insekten beobachten. Zu den auffälligsten unter ihnen gehören die Schmetterlinge, von denen sechs Arten im Fokus des NABU-Naturgucker-Monitorings „Frühe Falter“ stehen.Seit 2015 wird der Blick auf die Frühlingsschmetterlinge gerichtet, denn wer wann und wo fliegt, ist von großem Interesse. Stichworte wie Klimawandel oder Insektenrückgang sind zunächst einmal abstrakt. Doch anhand von über mehrere Jahre gewonnenen Beobachtungsdaten können sich in Zukunft Trends ablesen lassen, die Auskunft über die Entwicklung unserer heimischen Schmetterlingsbestände sowie das zeitliche Auftreten der Tiere geben.

Der Start ins Insektenjahr 2022
Hatte der Vorwinter nach mildem Verlauf ab Ende Januar noch eine kurze ausgesprochen strenge Phase, verlief der ebenfalls milde Winter 2021/22 nahezu ohne Ausreißer nach oben oder unten. Bei den Tagfaltern war im Januar weitgehend Pause. Im Februar wurden dann von Tag zu Tag immer mehr Schmetterlinge beobachtet, darunter Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs, Admiral und C-Falter. Besonders auffällig war der Zitronenfalter, der ab Mitte Februar in zahlreichen Regionen in größerer Zahl auftrat. Bei den Zitronenfaltern lassen sich zunächst die deutlich gelben Männchen sehen, die eher blassen Weibchen etwas später. Ab Ende Februar wurden auch die ersten Großen Füchse gemeldet.

Genau hier setzt das Monitoring an. Jeder kann sich daran beteiligen, indem Beobachtungen der fünf Zielarten sowie selbstverständlich gern weiterer Arten gemeldet werden. Das Hauptaugenmerk ist auf das Auftreten von Admiral, Aurorafalter, Kleinem Fuchs, Tagpfauenauge, Trauermantel und Zitronenfalter in den Monaten März, April und Mai gerichtet. Zum Melden der Beobachtungen gibt es das Projektportal. Dort reicht ein Klick auf das grüne Fernglas-Symbol, um ein bebildertes Formular zu öffnen.

Aurorafalter an Wiesenschaumkraut – Foto: Frank Derer

Tagpfauenauge an Weide – Foto: Helge May

Trauermantel – Foto: NABU/Willi Mayer

Es ist nicht erforderlich, sich für diese einfachen Meldungen zuvor zu registrieren. Wer hingegen den vollen Funktionsumfang des NABU-Naturguckers nutzen möchte und zum Beispiel ergänzend zu seinen Beobachtungen Belegbilder hochladen möchte, muss sich registrieren. Die kostenlose Registrierung kann in wenigen Schritten auf der Monitoringseite durchgeführt werden.

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