Source: Universitat Hamburg20. Februar 2023, von Red.
Foto: DESY
Mit der Science City Hamburg Bahrenfeld entsteht in den kommenden Jahren ein international führender Standort der naturwissenschaftlichen Forschung. Über die aktuelle wissenschaftliche Arbeit sowie die Pläne für die Zukunft hat sich am 17. Februar eine Gruppe des Europaparlaments informiert.
Die Mitglieder des „Panel for the Future of Science and Technology“ (STOA) befassen sich im Europaparlament mit Wissenschaft und Technikfolgenabschätzung. Sie besuchten nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg und des Deutschen Elektronen Synchrotrons DESY. In Bahrenfeld machten sich der Vorsitzende des STOA, Dr. Christian Ehler, sowie der stellvertretende Vorsitzende, Ivo Hristov, ein Bild von der Forschungsstätte der Zukunft. Begleitet wurden sie von Luisa Antunes, die als politische Analystin im STOA Teil der „Scientific Foresight Unit“ ist.
Prof. Dr. Arwen Pearson und Prof. Dr. Klaus Sengstock vom Fachbereich Physik der Uni Hamburg begrüßten die Abordnung im hochmodernen Forschungsbau „Hamburg Advanced Research Centre for Bioorganic Chemistry“, kurz HARBOR. Hier zeigten sie die Arbeit des Exzellenzclusters „CUI: Advanced Imaging of Matter“ und beschrieben detailliert die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen in der Science City. Zudem bekam die Gruppe einen Eindruck vom ausgezeichneten „Haus der Lehre – Light & Schools“, wo sie von Prof. Dr. Hauke Heekeren und Staatsrätin Dr. Eva Gümbel empfangen wurden.
Die Science City Hamburg Bahrenfeld ist eines der größten stadtentwicklungspolitische Projekte, die es in der Hansestadt je gegeben hat. In den kommenden beiden Jahrzehnten entsteht ein neuer Stadtteil, in dem Wohnen, Forschen, Arbeiten und Erholen auf 125 Hektar vereint werden. Perspektivisch werden hier als 4.000 Forschende und 3.000 Studierende aus der ganzen Welt tätig sein.
