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Tagung “Digitaler Alltag in Gefahr?”

Tagung “Digitaler Alltag in Gefahr?”

Source: Federal Office for Information Security

Anfang 28.02.2023Ende 28.02.2023Veranstaltungsort Sankt Augustin
Im Rahmen der 1. Tagung „Digitaler Alltag in Gefahr?“ bringen wir Expertinnen und Experten aus IT-Sicherheit und Verbraucherforschung zusammen, um gemeinsame Forschungsanliegen sowie Anschlussstellen für eine fruchtbare inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit herauszuarbeiten. Ausgangspunkt dafür ist der State of the Art der Forschung an der Schnittstelle von IT-Sicherheit und Konsum. Die Tagung veranstaltet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemeinsam mit dem Institut für Verbraucherinformatik (HBRS) und dem Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW (KVF NRW) der Verbraucherzentrale NRW e.V.Wann:28.02.2023 (ganztägig, der detaillierte Zeitplan und die Agenda werden in Kürze veröffentlicht)Wo:Hochschule Bonn Rhein Sieg/Sankt Augustin
Jetzt registrieren!Für eine Teilnahme wenden Sie sich bitte direkt an: dvs-veranstaltungen@bsi.bund.de *
Hintergrund:IT-Sicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Ein wesentlicher Bestandteil zur Gewährleistung von IT-Sicherheit sind angemessene Standards bereits in der Produktentwicklung. Doch stehen diese Standards einerseits nicht für alle Produkte zur Verfügung, andererseits ist die Entwicklung im Bereich digitaler Produkte und Dienstleistungen so dynamisch, dass die Entwicklung von Standards erst nach dem Markteintritt erfolgt. Das gleiche gilt für die rechtlichen Rahmenbedingungen – viele Fragen in Bezug auf Reparatur, Updates, Haftung gilt es hier noch und teils immer wieder zu klären. Neben diesem primär regulatorischen Aspekt der IT-Sicherheit spielt auch der Umgang, die Nutzung und die konkreten Anwendungsszenarien eine nicht zu unterschätzende Rolle. Über welche Kompetenzen verfügen die Verbraucherinnen und Verbraucher? In welchem Verhältnis stehen Verbraucher- und Digitalkompetenz? Und wie können Verbraucherinnen und Verbraucher überhaupt einschätzen, wie sicher sie und ihre Geräte sind? Neben Regulation und Kompetenzaufbau können technische Lösungen einen erheblichen Beitrag für die IT-Sicherheit leisten. Das schließt Konzepte wie Security by Design, Usable Security sowie Consumer Enabling Technology mit ein. Diese unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher dabei, ihr primäres Handlungsziel zu verfolgen, ohne dabei aufgrund von Zeitmangel oder Einbußen im Nutzererlebnis auf Sicherheit zu verzichten.Damit diese Lösungsansätze greifen, ist eines unerlässlich: Eine solide Datengrundlage, die technische, regulatorische und bildungsbezogene Maßnahmen an die IT-Sicherheitspraxis der Verbraucherinnen und Verbraucher anschlussfähig machen. Doch über die IT-Sicherheitspraxis der Verbraucherinnen und Verbraucher ist – trotz steigender Verantwortung und Gefährdung – nur wenig bekannt.
*Datenschutz & EinwilligungserklärungDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verpflichtet sich, die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie weiterer datenschutzrechtlicher Vorschriften im Einzelfall einzuhalten. Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie die Ihnen daraus entstehenden Rechte möchten wir Sie hier informieren.

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