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Heart Failure Policy Network beleuchtet Lösungen für bessere Ergebnisse bei Patienten mit Dekompensationsereignissen bei Herzinsuffizienz

Heart Failure Policy Network beleuchtet Lösungen für bessere Ergebnisse bei Patienten mit Dekompensationsereignissen bei Herzinsuffizienz

Source: BayerLeverkusen, 2. September 2022 – Ein internationaler, multidisziplinärer Bericht des Heart Failure Policy Network (HFPN) unterstreicht die Bedeutung des ungedeckten medizinischen Bedarfs und die Dringlichkeit des Handelns im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz (HF) nach Dekompensation. Laut dem Bericht „Spotlight on worsening heart failure“ sind 70 Prozent der Hospitalisierungen wegen HF die Folge von Dekompensationen und die Hospitalisierungskosten machen annähernd 90 Prozent aller direkten Kosten bei HF in Europa aus.1,5 Anlässlich des ESC-Kongresses 2022 hat Bayer den strategischen Berater des HFPN, Ed Harding, dazu eingeladen, die wesentlichen Erkenntnisse vorzustellen.Eine Dekompensation bei HF kann dazu führen, dass ein Patient mit i.v. Diuretika behandelt werden oder hospitalisiert werden muss; dies kann den Beginn einer Abwärtsspirale der progredienten Erkrankung kennzeichnen.2 Einer von fünf Patienten stirbt innerhalb von zwei Jahren nach einem HF-bedingten Dekompensationsereignis.2,6 Moderne Therapieoptionen wie der sGC-Stimulator Verquvo® (Vericiguat) können Patienten in der Abwärtsspirale einen zusätzlichen Schutz bieten[*]: Der Einsatz von Vericiguat ist schon frühzeitig nach der ersten Dekompensation möglich, zusätzlich zu einer optimierten Basistherapie. In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie VICTORIA7 wurde über das gesamte Studienkollektiv eine signifikante Risikoreduktion im primär kombinierten Endpunkt durch die Gabe von Vericiguat beobachtet.Im Bericht des HFPN wird hervorgehoben, dass Früherkennung und verbesserte Behandlung der HF in der hausärztlichen Versorgung und im ambulanten Bereich entscheidend sind, um Dekompensationsereignisse und Hospitalisierungen bei HF-Patienten zu verhindern. Eine Sensibilisierung von Patienten und Ärzten gleichermaßen ist ebenfalls notwendig, um eskalierende Zeichen und Symptome zu erkennen, die auf ein HF-bedingtes Dekompensationsereignis hindeuten können, und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, die eine Hospitalisierung verhindern, wie z. B. medizinische Interventionen und die Optimierung der leitlinienbasierten medikamentösen Therapie.4„Das primäre Ziel im Management von Herzinsuffizienz besteht darin, einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden. Doch wenn es dazu gekommen ist, wollen wir nach der Entlassung sicherstellen, dass der Patient nicht wiederkommt. HF-Dekompensationsereignisse sind wichtige Momente, in denen wir alle therapeutischen Werkzeuge einsetzen sollten, die uns zur Verfügung stehen“, erklärt Ed Harding. „Wir müssen außerdem ein effektives Entlassmanagement entwickeln, um eine effizientere Versorgung zu gewährleisten. Erneute Hospitalisierungen kommen bei Herzinsuffizienz häufig vor, wenn die Krankheit nicht richtig behandelt wird. Derzeit erhalten viele Patienten keine fachärztliche Betreuung oder konsistente Nachsorge – dies sind zwei klare strukturelle Hindernisse in der heutigen Praxis.“Der Bericht geht des Weiteren auf die Lücke zwischen der Akutversorgung und der hausärztlichen Versorgung bei HF ein, die ein wesentliches Problem in der Betreuung von HF nach Dekompensation darstellt, und zeigt, wie eine Investition in multidisziplinäre Teams sowohl die Behandlungsergebnisse als auch die Lebensqualität der Patienten verbessern kann.4 „Wir sehen, wie wertvoll Fachpflegekräfte bei der Überbrückung dieser Lücke sein können, da sie die Hauptansprechpartner der Patienten über den gesamten Strang von Prävention, Versorgungsmanagement, Patientenbehandlung und -aufklärung bilden“, sagt Ed Harding. In Deutschland wurden basierend auf einer Initiative verschiedener Fachgesellschaften Herzinsuffizienz-Netzwerke etabliert, um die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz auf höchstem Niveau zu gewährleisten.8 In Deutschland sind wichtige Weichen gestellt, sodass auch innovative Medikamente, wie Verquvo ihren Weg in die Versorgung von HF-Patienten finden.„Weltweit fallen Patienten nach Dekompensation durch das Raster. Es werden zwar Fortschritte in der Behandlung der Herzinsuffizienz erzielt, doch sind entscheidende Maßnahmen erforderlich, um dafür zu sorgen, dass jeder Patient die optimale Versorgung erhält, die er benötigt“, so Lars Schwichtenberg, Head of Therapeutic Area Heart Disease bei Bayer Pharmaceuticals. „Bayer engagiert sich für eine Partnerschaft mit Patientenvertretern, Ärzten und Versorgern auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz, um für Veränderung an mehreren Fronten gleichzeitig zu sorgen und die Behandlung und Versorgung der Patienten zu verbessern.“Weitere Informationen zu den Erkenntnissen des Heart Failure Policy Network gibt es auf dessen Website.Über Kardiologie bei BayerAls Innovationsführer auf dem Gebiet der Herz-Kreislauferkrankungen verfolgt Bayer getreu seiner Mission „Science For A Better Life“ seit langem das Ziel, das Leben von Menschen durch die Weiterentwicklung seines Portfolios an innovativen Therapien weiter zu verbessern. Gesundheit und Erkrankungen von Herz und Nieren hängen eng miteinander zusammen. Bayer arbeitet auf verschiedenen Therapiegebieten an neuen Behandlungsansätzen für Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen mit einem hohen, bislang unerfüllten medizinischen Bedarf. Der Kardiologiebereich bei Bayer umfasst bereits eine Reihe von Produkten sowie weitere Wirkstoffe in verschiedenen Phasen der präklinischen und klinischen Entwicklung. Alle diese Produkte spiegeln den Forschungsansatz des Unternehmens wider, der die Suche nach geeigneten Zielmolekülen (Targets) und Pfaden zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den Vordergrund stellt.Über das Heart Failure Policy NetworkDas Heart Failure Policy Network (HFPN) wurde 2015 als unabhängige Plattform von Ärzten, Patientenvertretungen und Entscheidern aus ganz Europa gegründet. Seine wesentliche Zielsetzung besteht darin, den unerfüllten medizinischen Bedarf auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz und der zugehörigen Versorgung ins Bewusstsein zu rücken und zu bedeutsamen Änderungen in Leitlinien und der medizinischen Praxis beizutragen. Die Health Policy Partnership, eine unabhängige Gesundheitsberatungsstelle mit Sitz in London, stellt das Sekretariat für das Projekt. Die gesamte Finanzierung für HFPN-Projekte erfolgt entsprechend der Geschäftsordnung des HFPN, was die Unabhängigkeit der Gruppe gewährleistet. Weitere Informationen zum HFPN finden Sie unter https://www.hfpolicynetwork.org/.Über BayerBayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen Menschen nützen und die Umwelt schonen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Bayer verpflichtet sich dazu, mit seinen Geschäften einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Die Marke Bayer steht weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2021 erzielte der Konzern mit rund 100.000 Beschäftigten einen Umsatz von 44,1 Milliarden Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung beliefen sich bereinigt um Sondereinflüsse auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.com/deDie Bayer Vital GmbH vertreibt die Arzneimittel der Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals in Deutschland. Mehr Informationen zur Bayer Vital GmbH finden Sie unter: www.gesundheit.bayer.de Folgen Sie uns auf Twitter: twitter.com/BayerDialog Zukunftsgerichtete AussagenDiese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Literaturhinweise1 Chioncel, O. et al. Acute heart failure congestion and perfusion status – impact of the clinical classification on in-hospital and long-term outcomes; insights from the ESC-EORP-HFA Heart Failure Long Term Registry. Eur J of Heart Fail. 2019;21(11):1338–13522 Butler, J. et al. Clinical Course of Patients with Worsening Heart Failure’, J Am Coll Cardiol. 2019;773(8), 935-9443 AHA. What is Heart Failure. 2017. Nachzulesen unter: https://www.heart.org/en/health-topics/heart-failure/what-is-heart-failure [Zuletzt aufgerufen im August 2022]4 Heart Failure Policy Network. Spotlight on Worsening Heart Failure. London: HFPN; 2022. Quelle: https://www.hfpolicynetwork.org/wp-content/uploads/HFPN-Spotlight-on-worsening-heart-failure.pdf [Zuletzt aufgerufen im August 2022]5 Heart Failure Policy Network. 2021. Preventing hospital admissions in heart failure: A European case study for building resilience and sustainability of healthcare systems. London: HFPN. Quelle: https://www.healthpolicypartnership.com/app/uploads/Preventing-hospital-admissions-in-heart-failure.pdf [Zuletzt aufgerufen im August 2022]6 Savarese, G. et al. Global Public Health Burden of Heart Failure. Card Fail Review. 2017;3(1):7-117 Armstrong PW et al., N Engl J Med 2020, 382:1883–18938 Pauschinger, M., Störk, S., Angermann, C.E. et al.Aufbau und Organisation von Herzinsuffizienz-Netzwerken (HF-NETs) und Herzinsuffizienz-Einheiten (Heart Failure Units [HFUs]) zur Optimierung der Behandlung der akuten und chronischen Herzinsuffizienz – Update 2021. Kardiologe 16, 142-159 (2022). https://doi.org/10.1007/s12181-022-00530-y  [*] Verquvo® (Vericiguat) ist von der Europäischen Kommission zugelassen zur Behandlung der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz bei Erwachsenen mit reduzierter Ejektionsfraktion, die nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis, das eine i.v.-Therapie erforderte, stabilisiert wurden.

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