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Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt: Nachweis von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschwein in Baden-Württemberg  

Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt: Nachweis von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschwein in Baden-Württemberg


 

Source: Bundesministerium fur Ernährung und LandwirtschaftErschienen am 26. Mai 2022im Format Pressemitteilung Nr. 66/2022

Fundort liegt im Landkreis Emmendingen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals in einem Hausschweinebestand in Baden-Württemberg aufgetreten ist.

Das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), hat gestern einen Befund des baden-württembergischen Landeslabors in der entsprechenden Probe bestätigt und wird nun die zuständige Behörde bei der Untersuchung des Eintragswegs des Erregers in den Bestand vor Ort unterstützen.
Der Betrieb hielt zuletzt 35 Tiere in Freilandhaltung und befindet sich im Landkreis Emmendingen. Alle noch in dem Bestand vorhandenen Tiere wurden umgehend getötet und sachgerecht beseitigt.Die zuständigen Behörden vor Ort haben entsprechende Schutzmaßnahmen eingeleitet und u.a. eine Schutz- und eine Überwachungszoneum den Betrieb festgelegt.
Zum Schutz der Schweinebestände vor dem Eintrag des ASP-Erregers sind Biosicherheitsmaßnahmen in den Betrieben ein wichtiger Faktor.Der Vollzug des Tiergesundheitsrechts und somit die Durchführung der Tierseuchenbekämpfungobliegt den nach Landesrecht zuständigen Behörden vor Ort. Der Bund unterstützt die Länderüber das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) bei der Diagnostik, derAusbruchsaufklärung und Bekämpfung der Tierseuche.
Hintergrund:
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine,also Wild- und Hausschweine, betrifft und für sie meist tödlich ist. Für den Menschen ist die ASPungefährlich. Am 10. September 2020 wurde ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein inDeutschland bestätigt.
ASP-Fälle waren seitdem in Brandenburg (Wild- und Hausschweine) und in Sachsen(Wildschweine) und 2021 auch in Mecklenburg-Vorpommern (Wild- und Hausschweine)aufgetreten.
Erschienen am 26. Mai 2022im Format Pressemitteilung

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