Source: DGB – Bundesvorstand11.10.2021
31. Internationales Filmfest Emden-Norderney
DGB-Filmpreis 2021 für “Dear Future Children”
Die Dokumentation “Dear Future Children” hat den diesjährigen DGB-Filmpreis gewonnen. Der Film von Regisseur Franz Böhm portraitiert drei junge Frauen in Hongkong, Chile und Uganda, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz engagieren und dafür hohe persönliche Risiken eingehen.
Marion Knappe, Referatsleiterin Medien- und Kulturpolitik beim DGB-Bundesvorstand (l.) übergibt den DGB-Filmpreis an Fabian Lieb, dem Produzenten vom Gewinner Film “Dear Future Children”. DGB
And the winner is… “Dear Future Children”
Der Filmpreis des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) geht 2021 an den Film Dear Future Children. Das Publikum des 31. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney gab dem Dokumentarfilm die höchste Wertung im DGB-Wettbewerb für sozial engagierte Filme.
Dear Future Children portraitiert drei junge Frauen in Hongkong, Chile und Uganda, die sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz engagieren und dafür hohe persönliche Risiken eingehen. Buch und Regie lagen in den Händen von Franz Böhm (Jahrgang 1999), finanziert wurde der Film zum großen Teil durch Spenden.
Marion Knappe, Referatsleiterin Medien- und Kulturpolitik beim DGB-Bundesvorstand, überreichte die Auszeichnung am Sonntag, 10. Oktober im Rahmen der Preisverleihungsgala in der historischen Johannes a Lasco Bibliothek in Emden.
„Das Emder Publikum hat eine sehr gute Wahl getroffen. Diese drei jungen Heldinnen begleiten zu dürfen, ist ein Erlebnis. Ihr Mut, ihre politische und soziale Weitsicht sind beeindruckend und können ein Vorbild sein. Die Bilder, teilweise in gewalttätigen Auseinandersetzungen entstanden, sind so atemberaubend wie künstlerisch“.
Der DGB-Bezirk Niedersachsen – Bremen – Sachsen-Anhalt vergab den mit 7000 Euro dotierten Publikumspreis für gesellschaftlich engagierten Film zum 23. Mal, der DGB-Bundesvorstand gehört zu den Förderern.
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DGB/Knappe
Der DGB-Filmpreis wird seit 1998 an Spiel- oder Dokumentarfilme vergeben, die sich in besonderer Weise gesellschaftlich engagieren. Sie beschäftigen sich zum Beispiel mit Themen wie Arbeit, Gleichberechtigung, Migration und Integration, Globalisierung oder Umweltschutz.
Nominiert waren außerdem:
Die fünf nominierten Filme:
NeopolFilm/Daniel Dornhoefer/Filmfest Emden
Eine Handvoll Wasser (D 2020) von Jakob Zapf
Das Spielfilm-Debüt “Eine Handvoll Wasser” von Regisseur Jakob Zapf erzählt die Geschichte einer rührenden Freundschaft zwischen dem 85-jährigen, meist schlecht gelaunten Konrad und dem aufgeweckten Flüchtlingsmädchen Thurba.
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MissingFilms/Filmfest Emden
Die Saat (D 2021) von Mia Maariel Meyer
Das Drama “Die Saat” von Mia Maariel Meyer handelt von einer durch den Kapitalismus entmenschlichten Welt, in der der Kampf für Gerechtigkeit und Integrität zur Zerreißprobe wird. Dabei geht es um die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen und was wir nachfolgenden Generationen mitgeben werden.
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Camino Filmverleih/Filmfest Emden
Dear Future Children (D/GB/A 2021) von Franz Böhm
Im Dokumentarfilm “Dear Future Children” gewährt der Regisseur Franz Böhm Einblick in das Leben dreier Frauen aus verschiedenen Ländern mit einem ähnlichen Schicksal: Regierungen, die nicht zu hören wollen, und eine junge Generation, die zurecht wütend ist.
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Frenetic/Filmfest Emden
Nachbarn/Neighbours (CH 2021) von Mano Khalil
Im Syrien der 1980er Jahre lebt der sechsjährige Sero. Er heckt Streiche aus und träumt davon Zeichtrickfilme zu sehen. Als er einen neuen Lehrer bekommt, herrschen Strenge und Disziplin im Klassenzimmer, er befiehlt die Verehrung Assads und predigt Hass auf Juden. Das alles verwirrt Sero, denn seine Nachbarn sind eine nette jüdische Familie. Inspiriert von persönlichen Erlebnsissen, spannt Regisseur Mano Khalil seine Erzählung bis in die syrische Tragödie der Gegenwart.
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Filmdelights/Filmfest Emden
Who´s afraid of Alice Miller? (CH 2020) von Daniel Howald
Martin wird von seiner Mutter verstoßen und vom Vater geschlagen, er erlebt eine Kindheit ohne Liebe. Seine Geschichte klingt wie ein Fallbeispiel aus dem Buch „Das Drama des begabten Kindes“ der Schweizer Psychoanalytikerin Alice Miller. Nur dass Martin der Sohn der engagierten Kinderrechtlerin ist.
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Weitere Informationen zu Tickets und Programm auf der Webseite des 31. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney, 6.-13. Oktober 2021
Der Flyer zum DGB-Filmpreis
Der mit € 7000 dotierte DGB-Filmpreis wurde ausgestattet vom DGB-Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt und von seinen Mitgliedsgewerkschaften.
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Pressemitteilung des DGB-Bezirks Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt
Webseite des 31. Internationalen Filmfestes Emden-Norderney, 6.-13. Oktober 2021.
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