Source: CDU CSU
„In dieser Situation müssen wir uns auf die Rettung konzentrieren“, sagt der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul. „Jetzt muss gerettet werden, was zu retten ist.“
Meine Gedanken jetzt bei #Soldaten des Evakuierungseinsatzes. Sie stehen unter wahnsinnigem Druck, sind in gefährlicher Lage und tragen unendlich viel Verantwortung!
— Johann Wadephul (@JoWadephul) August 17, 2021
Dass die Rettung auch der Ortskräfte, die der Bundeswehr in den vergangenen Jahren zur Seite standen, wichtig ist, betont auch Henning Otte, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Etwa 1900 Ortskräfte mit ihren Familien seien bereits in den vergangenen Wochen nach Deutschland in Sicherheit gebracht worden. „Es ist unsere Bundeswehr, die durch einen beherzten Einsatz mit dem Transportflugzeug A400M und den Fallschirmjägern vor Ort versucht, Leben zu retten. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben in Afghanistan erreicht, dass von dort aus keine Terroranschläge bei uns in der westlichen Welt nach 9/11 verübt werden. Unser Anspruch muss es sein, Sicherheitspolitik nachhaltiger zu gestalten“, sagt Otte.
Otte: Jetzt geht es allein um die Rettung von Menschenleben
Der Verteidigungspolitiker verhehlt nicht, dass ihn in dieser schwierigen Lage vor allem das Verhalten der afghanischen Regierungstruppen umtreibt: „Wir müssen anerkennen, dass es zwischen den Regierungstruppen und der afghanischen Regierung offenbar keine Vertrauensbasis gab.“ Ohne Zweifel müssten das Geschehen und die falsche Lageeinschätzung vor Ort aufgearbeitet werden. „Jetzt ist aber nicht die Zeit für Analysen. Jetzt geht es allein um die Rettung von Menschenleben“, so Otte.
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