Post

Luftbrücke ist eine große menschliche und soldatische Leistung

Luftbrücke ist eine große menschliche und soldatische Leistung

Source: CDU CSU

„In dieser Situation müssen wir uns auf die Rettung konzentrieren“, sagt der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Johann Wadephul. „Jetzt muss gerettet werden, was zu retten ist.“ 

Dass die Rettung auch der Ortskräfte, die der Bundeswehr in den vergangenen Jahren zur Seite standen, wichtig ist, betont auch Henning Otte, verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Etwa 1900 Ortskräfte mit ihren Familien seien bereits in den vergangenen Wochen nach Deutschland in Sicherheit gebracht worden. „Es ist unsere Bundeswehr, die durch einen beherzten Einsatz mit dem Transportflugzeug A400M und den Fallschirmjägern vor Ort versucht, Leben zu retten. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben in Afghanistan erreicht, dass von dort aus keine Terroranschläge bei uns in der westlichen Welt nach 9/11 verübt werden. Unser Anspruch muss es sein, Sicherheitspolitik nachhaltiger zu gestalten“, sagt Otte. 

Otte: Jetzt geht es allein um die Rettung von Menschenleben 

Der Verteidigungspolitiker verhehlt nicht, dass ihn in dieser schwierigen Lage vor allem das Verhalten der afghanischen Regierungstruppen umtreibt: „Wir müssen anerkennen, dass es zwischen den Regierungstruppen und der afghanischen Regierung offenbar keine Vertrauensbasis gab.“ Ohne Zweifel müssten das Geschehen und die falsche Lageeinschätzung vor Ort aufgearbeitet werden. „Jetzt ist aber nicht die Zeit für Analysen. Jetzt geht es allein um die Rettung von Menschenleben“, so Otte. 

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen Inhalt von einem Drittanbieter. Bitte bestätigen Sie, dass Sie den fremden Inhalt ansehen wollen und mit der Übermittlung von personenbezogenen Daten an die Drittplattform einverstanden sind.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

” allow=”accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture” allowfullscreen=”allowfullscreen” frameborder=”0″ height=”315″ src=”data:,” title=”YouTube video player” width=”560″>[embedded content]

Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, beschreibt die Details der Evakuierungsmission: Ziel der ersten Landung sei es gewesen, deutsche Soldaten zur Sicherung und Koordinierung des Einsatzes nach Kabul zu bringen. Mit dem zweiten Flugzeug begann dann die eigentliche Evakuierung. „In enger internationaler Zusammenarbeit müssen nun diejenigen Personen, die evakuiert werden sollen, für den Ausflug aus Kabul vorbereitet werden. Dies betrifft deutsche Staatsbürger sowie gefährdete afghanische Mitarbeiter der Bundeswehr und von zivilen Hilfsorganisationen. Außerdem wird Deutschland nach Möglichkeit auch gefährdete Personen anderer Nationen ausfliegen.“ 

Hardt: Luftbrücke nach Möglichkeit ausweiten

Es müsse nun daran gearbeitet werden, die Luftbrücke in den kommenden Tagen zu erweitern. Ziel sei es, tatsächlich alle identifizierten Personen sicher aus Afghanistan herauszubringen.
Schon heute spreche die CDU/CSU–Bundestagsfraktion den Soldaten ihren Respekt und Dank aus, die mit dieser schwierigen und gefährlichen Aufgabe der Evakuierung aus Kabul betraut sind.

MIL OSI