Source: NABU – Naturschutzbund Deutschland25. Internationale Fledermausnacht am 28. und 29. August
Wenn die Dämmerung kommt, segeln sie lautlos über den Himmel: Fledermäuse. Zur Internationalen Batnight – dieses Jahr am 28. und 29. August – kann man die wendigen Insektenjäger auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland erleben. Und erfahren, dass Vorurteile über Fledermäuse völlig aus der Luft gegriffen sind. Die Batnight findet traditionell Ende August statt, und das mittlerweile weltweit in über 35 Ländern. In Deutschland wird die Batnight vom NABU organisiert.
Aktuelle Info wegen der Corona-Krise
Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie muss die Hauptveranstaltung zur Batnight in diesem Jahr leider ausfallen.
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Horchen Sie den Lauten der nächtlichen Himmelsstürmer, werden Sie Zeuge spektakulärer Aufnahmen und erfahren Sie interessante Fakten über unsere heimischen Fledermäuse. Besonders der Schutz der Tiere steht hierbei im Vordergrund. Die NABU-Fledermausfreunde zeigen Ihnen, was jeder einzelne für den Erhalt unserer faszinierenden Flugakrobaten tun kann. Außerdem finden Sie hier Tipps und Tricks, wie man die Schönen der Nacht am besten beobachten kann.
Fledermaus-Telefon
Anrufzeiten Juni bis AugustMo.–Fr. 10–16 + 19–20.30 Uhr; Sa. + So. 11–13 + 17–19 UhrTel. 030-284984-5000Kein bisschen gruselig, sondern anmutig und leider auch gefährdet
25 Fledermausarten gibt es in Deutschland. Und keine einzige Art ernährt sich von Blut. Alle Fledermäuse fressen ausschließlich Insekten. Und genau das ist ein Problem für die Tiere, denn das dramatische Insektensterben wirkt sich natürlich auch negativ auf die Fledermausbestände aus. Neben dem Nahrungsmangel leiden Fledermäuse außerdem stark unter Wohnungsnot. Durch die Sanierung alter Gebäude und das Abholzen von alten Bäumen finden Fledermäuse immer weniger Unterschlupf.
Sie sehen mit den Ohren, fliegen mit den Händen und schlafen mit dem Kopf nach unten: Fledermäuse (hier eine Breitflügelfledermaus) – Foto: Karsten Passior
Von den 25 bei uns heimischen Fledermausarten sind vier akut vom Aussterben bedroht. Drei Arten gelten als stark gefährdet und weitere fünf Arten sind als gefährdet eingestuft.Umso wichtiger ist es, über die Tiere aufzuklären und zu vermitteln, wie jeder ihnen helfen kann. Etwa, indem man Gärten insekten- und fledermausfreundlich gestaltet. Wer Fledermäuse in den eigenen Garten lockt, wird bald feststellen, dass sie kein bisschen gruselig sind, sondern faszinierende Flugkünstler, die in den Abendstunden ihr ganzes Können zeigen.
Infos auf einen Blick
Wenn Sie bei der Batnight dabei sein möchten, schauen Sie nach Terminen in Ihrer Umgebung. Sicher ist auch in Ihrer Nähe etwas Spannendes dabei!
Fledermaustipps
