Source: Universitat Hamburg+++ New Yorker Rapper vertont Klimaforschung + ++ Künstlerische Masterarbeiten: Studierende zeigen Abschluss-Performances auf Kampnagel +++ Die schönsten Geotope Deutschlands digital erleben +++ Hamburger Preis für Theoretische Physik 2021 an Quantenforscher aus Harvard +++ Friedensgutachten 2021 vorgestellt +++ Unikontor: Sommerkollektion mit neuen Farben +++ Dauerleihgabe: Centrum für Naturkunde erhält bedeutende Insektensammlung vom Thünen-Institut +++
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New Yorker Rapper vertont Klimaforschung
24. Juni. Der Rapper Baba Brinkman und Prof. Stefan Bühler aus dem Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg haben sich zu einem ungewöhnlichen Projekt zusammengefunden: Sie haben ein Musikvideo produziert, in dem es darum geht, wie Wolken unser Klima beeinflussen – und ob sich die „little fluffy clouds“ in den Tropen künftig positiv oder negativ auf die Erderwärmung auswirken werden. Der Song ist Teil des aktuellen Albums „Bright Future“ von Baba Brinkman. Einen Link zum Song und Infos über dessen Entstehungsgeschichte gibt es auf den Seiten von CLICCS.
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Angelika Paschke-Kratzin als Gleichstellungsbeauftragte wiedergewählt
24. Juni. Der Akademische Senat der Universität Hamburg hat in seiner Sitzung am 10. Juni 2021 Dr. Angelika Paschke-Kratzin erneut zur Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Die Lebensmittelchemikerin hat das Amt bereits seit 2015 inne, nachdem sie zuvor schon vier Jahre stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Universität war. Seit vielen Jahren setzt sich Paschke-Kratzin für Chancengleichheit an der Universität ein: Im Fachbereich Chemie war sie 21 Jahre als Gleichstellungsbeauftragte tätig und nahm diese Aufgabe parallel dazu neun Jahre für die gesamte MIN-Fakultät wahr. Sie ist außerdem seit 2017 Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten und Frauen-/Gleichstellungsbüros an Hamburger Hochschulen.
Weitere Infos – auch zur neuen Broschüre mit Empfehlungen zur geschlechtergerechten Sprache und zum aktuellen Gleichstellungsbericht – sind auf den Seiten der Stabsstelle zu finden.
Künstlerische Masterarbeiten: Studierende zeigen Abschluss-Performances auf Kampnagel
22. Juni. Laut, kritisch, queer, dekolonial, mit Körpereinsatz und vor allem in Bewegung: So setzen sich dreizehn Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Performance Studies vom 1. bis 4. Juli 2021 mit aktuellen Themen auseinander. Nach mehr als einem Jahr im Lockdown und Arbeit im virtuellen Raum – ein Zustand, der insbesondere die darstellenden Künste hart getroffen hat – gehen die Studierenden nun wieder auf die Bühne. Unter dem Motto „P:ARTY! Or is it the start of something new?“ präsentieren sie ihre künstlerischen Arbeiten auf Kampnagel.Die zwei Programme (PDF) bestehen aus jeweils sechs Performances und werden an zwei Tagen aufgeführt (Programm 1 am 1. und 3. Juli (19 Uhr), Programm 2 am 2. und 4. Juli (19 Uhr)). Tickets zur Veranstaltung sind über Kampnagel erhältlich. Die Aufführungen werden zusätzlich live gestreamt (Programm 1, Programm 2). Die diesjährigen Aufführungen sind die letzten im Rahmen des Master-Studiengangs „Performance Studies“, der mit diesem Abschlussjahrgang ausläuft. „Die Zusammenarbeit mit Theater- und Kultureinrichtungen in Hamburg, Deutschland und weltweit sowie die internationalen Kooperationen mit vergleichbaren Studiengängen waren immer ausgesprochen produktiv, intensiv und für alle Beteiligten eine große Bereicherung“, so Prof. Dr. Gabriele Klein, Leiterin des Studiengangs und des Arbeitsbereichs „Kultur, Medien und Gesellschaft“ an der Fakultät für Psychologie und Bewegungswissenschaft. „Ich freue mich sehr, dass wir die künstlerischen Abschlussarbeiten nach Monaten der digitalen Lehre nun in diesem fantastischen Bühnenraum auf Kampnagel zeigen können.“
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Die schönsten Geotope Deutschlands digital erleben
16. Juni. Landschaftlich reizvolle Orte, die auch noch etwas über die Entstehungsgeschichte der Erde verraten – in Deutschland gibt es zahlreiche solcher Geotope, also z. B. Felsen, Seen, Höhlen oder Gesteinsaufschlüsse. In einem Projekt anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologischen Vereinigung (DGGV) werden jetzt die 30 schönsten und wissenschaftlich bedeutsamsten davon in 3D präsentiert und digital erlebbar gemacht. Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der gesamten Bundesrepublik erklären die Geologie und Entstehungsgeschichte dieser Orte und zeigen, mit welchen Methoden heutzutage in der Geologie gearbeitet wird.
Beteiligt ist auch die Arbeitsgruppe Strukturgeologie des Instituts für Geologie der Universität Hamburg. Theo Piet Lehman, Jan Oliver Eisermann und Prof. Dr. Ulrich Riller stellen im Rahmen des Projekts die Liether Kalkgrube bei Elmshorn vor. In dieser Grube wurde seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis 1991 sogenannte Kalkasche abgebaut, die als Dünger verwendet wurde. Die Kalkgrube steht seit 1991 unter Naturschutz und wurde 2006 in die Liste nationaler Geotope aufgenommen.
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Hamburger Preis für Theoretische Physik 2021 an Quantenforscher aus Harvard
16. Juni. Für seine Theorien über Quantenflüssigkeiten und -festkörper sowie für seine Beiträge zu ultrakalten Atomen erhält Prof. Dr. Eugene Demler den diesjährigen Hamburger Preis für Theoretische Physik. Der russisch-amerikanische Quantenforscher arbeitet seit 2001 an der Harvard-University (USA) und wird im Herbst 2021 an die ETH Zürich wechseln. Seine Arbeit war unter anderem maßgeblich für die Entwicklung von Quantensimulatoren auf der Grundlage ultrakalter Atome, die fundamentale Modelle der Physik der kondensierten Materie nachbilden.
Der Preis ist eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Physik in Deutschland und mit einem Aufenthalt des ausgezeichneten Wissenschaftlers bzw. der ausgezeichneten Wissenschaftlerin in Hamburg verbunden. Das Preisgeld von 137.036 Euro ist eine Anspielung auf die Sommerfeldsche Feinstrukturkonstante, die in der Theoretischen Physik eine wichtige Rolle spielt. Vergeben wird der Preis von der Joachim Herz Stiftung zusammen mit dem Wolfgang Pauli Centre von Universität Hamburg und DESY sowie den beiden Exzellenzclustern der Universität „CUI: Advanced Imaging of Matter“ und „Quantum Universe“.
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Friedensgutachten 2021 vorgestellt
8. Juni. Deutschlands führende Friedensforschungsinstitute, unter ihnen das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), haben auf der Bundespressekonferenz in Berlin das Friedensgutachten 2021 vorgestellt. Es steht in diesem Jahr unter dem Titel „Europa kann mehr!“.
Darum geht es: Die Europäische Union (EU) steht vor enormen Herausforderungen: In der Rivalität zwischen den USA und China muss sie ihre Position bestimmen. Die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus brauchen kreative, pragmatische Lösungen. Um die Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, ist globale Solidarität vonnöten. Und es gilt, sich der weltweiten Erosion der Demokratie entgegenzustellen. All das erfordert, dass die EU ihre „strategische Autonomie“ gezielt friedenspolitisch ausrichtet. Nicht zuletzt könnten die Reduktion der Militärausgaben und die Eindämmung von Gewalt eine Corona-Friedensdividende erzeugen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und die Weltwirtschaft sozial-ökologisch zu erneuern. Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.
Alle weiteren Informationen gibt es unter www.friedensgutachten.de
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Unikontor: Sommerkollektion mit neuen Farben
2. Juni. „Glazed green“, „mauve“ oder „pink punch“: Das sind beim Unikontor die Farben der Saison. Entsprechend sind die T-Shirts oder Hoodies mit dem Aufdruck „Universität Hamburg“ und dem Siegel der Universität ab sofort in den sommerlichen Farbtönen erhältlich. Die neue Kollektion ist unter unikontor.uni-hamburg.de bestellbar.
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Dauerleihgabe: Centrum für Naturkunde erhält bedeutende Insektensammlung vom Thünen-Institut
1. Juni. Mehr als 300.000 Präparate, darunter 220.000 Käfer, umfasst die Insektensammlung des Thünen-Instituts für Holzforschung, die nun als Dauerleihgabe an das Centrum für Naturkunde (CeNak) kommt. Damit ist die Sammlung des Naturforschers Eugène Le Moult (1882–1967) wiedervereint, die 1957 von der damaligen Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft angekauft und zwischen Universität Hamburg und heutigem Thünen-Institut aufgeteilt worden war.
„Nun haben wir ein weiteres fehlendes Puzzleteil“, sagt Dr. Martin Husemann, Leiter der Insektenabteilung am CeNak. Auch Dr. Matthias Seidel, Kurator der Käfersammlung am CeNak, freut sich: „Das artenreiche Material aus dem Thünen-Institut ist wichtig für die entomologische Forschung, da es bedeutendes Typenmaterial und auch einige für die Wissenschaft unbeschriebene Arten enthält.“ Insbesondere soll zukünftig an historischen Käfern aus den Tropen, die in der Sammlung vielfältig vertreten sind, gearbeitet werden. „Sie leisten einen Beitrag zum Verständnis über den Biodiversitätswandel und wir freuen uns, diese Präparate auch international Forschenden zugänglich zu machen“, ergänzt Seidel.“
Der französische Naturforscher und Entomologe Eugène Le Moult hatte Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit Insekten gesammelt und seine Schmetterlingssammlung zählte zu den größten der Welt. Durch den Ankauf seiner Sammlung sollten die entomologischen Bestände ersetzt werden, die im 2. Weltkrieg bei der Zerstörung des Naturhistorischen Museums in Hamburg vernichtet worden waren. Weitere Informationen und Fotos gibt es auf den Seiten des auf den Seiten des CeNaK.
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