Source: CDU CSU
Gitta Connemann: „Wir wollen einem würdevollen Gedenkort. Freibad und Partymeile passen damit nicht zusammen. Deshalb fordern wir vom Land Berlin, diese Pläne zur Spreeuferbebauung zu stoppen. Flussbadtreppe und Flussbad können problemlos verlegt werden. So könnte das Freiheits- und Einheitsdenkmal seine Wirkung entfalten. So würde Freude und Vergnügen an anderer Stelle machbar.
Denn das Freiheits- und Einheitsdenkmal soll die mutigen Bürgerinnen und Bürger der Friedlichen Revolution von 1989 ehren. Zugleich soll es an die glücklichsten Momente unserer gesamtdeutschen Geschichte erinnern: den Mauersturz und die friedliche deutsche Wiedervereinigung.
Der Entwurf ‚Bürger in Bewegung‘ von Milla & Partner soll Menschen aus der ganzen Welt einladen. Die begehbare Schale zur neuen Attraktion Berlins werden. Dieses weithin sichtbare Denkmal lädt zur Teilnahme, Teilhabe und Verständigung ein. So kann an das Streben nach Freiheit, Frieden und Einheit erinnert werden.
Die Planungen des Berliner Senats konterkarieren diese Ziele. Deshalb ist ein Moratorium erforderlich, um die Pläne des Senats mit allen Beteiligten und unabhängigen Experten sachlich und konstruktiv hinterfragen zu können.“
Elisabeth Motschmann: „Die Wirkung des Freiheits- und Einheitsdenkmals ist schon vor Fertigstellung in Gefahr! Wir appellieren an das Land Berlin, die Sichtbarkeit des Denkmals nicht zu beschädigen.
Eine raumgreifende Flussbadtreppe und das nachfolgende Flussbad, ein Aufzugsturm und Fahrradständer würden das Freiheits- und Einheitsdenkmal in seiner einzigartigen Wirkung gefährden.
Dies wurde bei einer Baustellenbesichtigung noch einmal deutlich. Das Freiheits- und Einheitsdenkmal soll ein Ort des würdevollen Erinnerns sein. Diesem Ziel müssen sich mögliche Baumaßnahmen unterordnen.
Die Union hat die Errichtung des Freiheits- und Einheitsdenkmals gegen viele Widerstände und in einem jahrelangen Diskussionsprozess offensiv unterstützt. Daher freuen wir uns sehr über den planmäßigen Baufortschritt.“
